Botswana

Botsuana [bɔˈtsu̯aːna] (offizielle deutsche Schreibweise laut StAGN und Auswärtigem Amt), nach internationaler Schreibweise Botswana, ist ein Binnenstaat im südlichen Afrika.
Botsuana grenzt im Südosten und Süden an Südafrika, im Westen und Norden an Namibia und im Nordosten an Sambia und Simbabwe. Bei Kazungula im Nordosten treffen sich die Grenzen von Namibia, Zambia und Zimbabwe an einem Punkt in der Mitte des Sambesis. 
Der Name leitet sich von der Bezeichnung des Volkes der Tswana ab. Nationalfeiertag ist der 30. September, Tag der Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich (1966).
Etwa 36 % (Stand Oktober 2008) der Erwachsenen sind mit HIV infiziert – die weltweit höchste Infizierungsrate. Alle drei Stunden stirbt ein Mensch im Land an Aids. Die Krankheit bedroht zunehmend die sozioökonomische Existenz des Landes.
 



Geographie

Die geographische Lage Botsuanas erstreckt sich zwischen 17° 40' und 27° südlicher Breite sowie 20° und 29° 20' östlicher Länge.
Mit einer Fläche von rund 600.000 km² ist Botsuana etwas größer als Frankreich, das Land gehört allerdings zu den am dünnsten besiedelten der Erde.
Große Teile des Landes macht die Halbwüste (Kalahari) im Südteil aus. Sie besteht aus Savanne (Dorn- und Grassavannen). Darüber hinaus gibt es Salzpfannen und Salzseen, die während der Regenzeit zu großen seichten Seen werden – das ist wichtig für zahlreiche Wildtiere.


Bevölkerung

Die Einwohnerzahl ist seit der Unabhängigkeit stark angestiegen, wobei sich die Anstiegskurve wegen der hohen Sterblichkeit durch Aids zuletzt abflachte und im Jahre 2005 ein Bevölkerungsschwund in der Größenordnung von einem Prozent auftrat, wozu auch die Auswanderung beitrug. Durch die Krise in Simbabwe ist in den letzten Monaten die Bevölkerung stark angestiegen. Ende 2008 leben fast 800.000 Flüchtlinge aus Simbabwe in Botsuana, das selber vorher nur knapp 2 Millionen Einwohner hatte.