Gambia

Gambia (Aussprache: [ˈgambi̯a]; engl.: The Gambia [ðə ˈgæmbɪə]) ist ein Staat in Westafrika, der an den Ufern des Gambia-Flusses liegt. Mit Ausnahme eines kurzen Küstenabschnittes an der Mündung des Flusses in den Atlantischen Ozean wird Gambia vollständig vom Staat Senegal umschlossen. Mit einer Fläche von ungefähr 11.000 Quadratkilometern ist das Land etwa halb so groß wie das Bundesland Hessen und kleinster Flächenstaat des Kontinentes. Gambia hat ungefähr 1,5 Millionen Einwohner (Stand: 2008).
 



Geographie

Gambia liegt an der Westküste des afrikanischen Kontinents und ist mit 11.295 km² dessen kleinster Flächenstaat. Die ungefähr 740 Kilometer lange Grenze folgt auf einer Länge von etwa 480 km sowie einer Breite von 10 bis 50 km dem Verlauf des Gambia-Flusses. Abgesehen vom Küstenabschnitt ist Gambia vom zwanzigmal größeren Senegal umschlossen. Häufig wird das Land als eine Enklave bezeichnet, was aber nach der Definition inkorrekt ist. Der ungewöhnliche Grenzverlauf Gambias ergibt sich aus der Tatsache, dass dies die Reichweite der Kanonen der britischen Schiffe auf dem schiffbaren Teil des Flusses war.

Bevölkerung

Die größte Bevölkerungsgruppe ist die der Mandinka mit einem Anteil von ungefähr vier Zehnteln, gefolgt von den Fulbe und den Wolof. Ein Anteil von einem Viertel verteilt sich auf die restlichen ethnischen Gruppen.

Die englische Sprache wurde mit der Unabhängigkeit von Großbritannien im Jahr 1965 als offizielle Amtssprache ein- bzw. weitergeführt. Sämtlicher Schriftverkehr wird in Englisch abgewickelt. In der Küstenregion kann man davon ausgehen, dass man sich immer gut in Englisch verständigen kann. Selbst im dörflichen Hinterland wird man immer jemanden finden, der englische Sprachkenntnisse hat.