Guinea-Bissau

Guinea-Bissau [ɡiˈneːa bɪˈsaʊ̯] (port.: Guiné-Bissau [ɡiˈnɛ biˈsau]) ist ein Staat in Afrika. Er liegt an der afrikanischen Westküste zum Atlantik und grenzt an Senegal und Guinea.
 



Geographie

Guinea-Bissau liegt zwischen 13° und 17° westliche Länge und 11° und 12° nördliche Breite. Im Norden grenzt die Republik an Senegal (gemeinsame Grenze rd. 338 km), im Osten an Guinea (gemeinsame Grenze rd. 386 km), die gesamte Grenzlänge beträgt 724 Kilometer zuzüglich 350 Kilometer Küste. Mit einer Gesamtfläche von 36.125 km² ist das Land ca. 10 % kleiner als die Schweiz. Lediglich ca. 78 % dieser Fläche liegt auf dem Festland. Die geographischen Koordinaten der Hauptstadt Bissau sind 11°50' nördl. Breite und 15°36' westl. Länge.

Bevölkerung

Religionen: Ca. 50 % sind Moslems, ca. 40 % hängen Naturreligionen an, ca. 10 % sind Christen (zumeist Katholiken)[4]

Obwohl die offizielle Landessprache Portugiesisch ist und Schulunterricht ausschließlich darin stattfindet, beherrschen es nur wenige Einwohner gut. Der Alphabetisierungsgrad liegt bei 55 Prozent, Standardportugiesisch sprechen sogar nur 14 Prozent. Jede ethnische Gruppe verfügt über eine eigene Sprache, die zugleich die Muttersprache ihrer Mitglieder ist. Verkehrssprache ist eine auf dem Portugiesischen basierende Kreolsprache, die durch die Sprachen der verschiedenen ethnischen Gruppen beeinflusst ist und von 60 Prozent der Einwohner beherrscht wird.