Kenia

Kenia [ˈkeːni̯a] (Swahili, engl.: Kenya [ˈkɛnjə, ˈkiːnjə]) ist ein Staat in Ostafrika. Er grenzt an den Sudan, Äthiopien, Somalia, Tansania, Uganda und den Indischen Ozean.
 



Geographie

Zentral-Mittel-Kenia wird vom Rift Valley durchzogen, einem Teil des Ostafrikanischen Grabenbruchs. Die höchste Erhebung, der Batian mit 5.199 m, befindet sich im Mount-Kenya-Massiv. Der tiefste Punkt liegt bei 0 m an der 480 km langen Küste des Indischen Ozeans; dort sind teilweise Korallenbänke vorgelagert. Die längsten Flüsse des Landes sind: Tana, Athi und Kerio.

Bevölkerung

Kenia nimmt mit etwa 38 Millionen Einwohnern (2008) Rang 34 unter allen Ländern der Erde ein. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei etwa 57 Jahren.
Die meisten Einwohner Kenias betrachten sich als Angehörige von Bantuvölkern (Kikuyu, Luhya, Kamba, Kisii), wobei die Kikuyu mit ca. 22 % das größte Volk Kenias darstellen. Weiterhin gibt es einige nilotische und hamito-nilotische (Kalenjin, Luo, Massai, Samburu, Iteso) sowie kleinere Völker wie die el-Molo, Njemps und Rendille, die der ursprünglichen Einwohnergruppe der Kuschiten angehören. Die el-Molo am Turkanasee haben kaum noch 1.000 Angehörige und vermischen sich mit den umliegenden Völkern, so dass sie wahrscheinlich bald nicht mehr abgrenzbar sind. Der Nordosten des Landes wird überwiegend von Somali bewohnt.
Aus der jüngeren Geschichte (Kolonialzeit) sind natürlich auch Europäer vorwiegend englischer Herkunft zu finden.