Republik Kongo

Die Republik Kongo (dt.: [ˈkɔŋgo], frz.: [kɔ̃ˈgo], bis 1960 Französisch-Kongo und nicht zu verwechseln mit der südöstlich gelegenen Demokratischen Republik Kongo (dem vormaligen Belgisch-Kongo und Zaïre) ist ein Staat in Zentralafrika zwischen Gabun, Kamerun, der Zentralafrikanischen Republik, der Demokratischen Republik Kongo, der angolanischen Exklave Cabinda und dem Atlantischen Ozean.
 



Geographie

Die Republik Kongo liegt im äußersten Nordwesten des Kongobeckens und wird im Osten und Südosten vom Fluss Kongo sowie seinem Nebenfluss Ubangi begrenzt. Die Hauptstadt Brazzaville liegt am Pool Malebo, einer seeartigen Erweiterung des Kongo. Kinshasa, die Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, liegt am gegenüberliegenden Ufer.
Kongo liegt beiderseits des Äquators und hat daher tropisches Klima, die zwei Regenzeiten gehen von Januar bis Mai und Oktober bis Mitte Dezember. Der Jahresniederschlag liegt bei 1.400 mm bis 1.900 mm, an der Küste weniger. Nach der schmalen Küstenebene mit Mangrovenvegetation und Feuchtsavanne erhebt sich das Land zu einem Hochplateau, das an der Grenze zu Gabun auf bis zu 1.040 m ansteigt. Der mit 57,2 % größte Teil des Landes ist von tropischem Regenwald bedeckt. Im Nordosten, am unteren Ubangi und Sanga, befinden sich ausgedehnte Sumpfgebiete. Der Kongo ist erst oberhalb des Pool Malebo schiffbar.

Bevölkerung

Die Republik Kongo zählt knapp vier Millionen Einwohner (UN 2005). Die Bevölkerungsdichte ist mit elf Einwohnern pro km² gering. Die Bewohner Kongos werden als Kongolesen bezeichnet.