Kasachstan

Kasachstan (kasachisch Қазақстан/Qasaqstan, in der neuen kasachischen Lateinschrift Qazaqstan; russisch Казахстан/Kasachstan) ist ein Staat in Zentralasien und – betrachtet man den Fluss Ural als Grenze zwischen Europa und Asien – zu einem kleineren Teil (ca. 5,4 % der Landesfläche) im äußersten Osteuropa. In Kasachstan sieht man sich in erster Linie im Zentrum Eurasiens. Kasachstan grenzt im Norden und Westen an Russland, im Südosten an die Volksrepublik China, im Süden an Kirgisistan, Usbekistan und Turkmenistan und im Südwesten an das Kaspische Meer.
 



Geographie

Kasachstan ist mit seinen 2.724.900 km² das neuntgrößte Land der Erde und ist außerdem der größte aller Binnenstaaten. Es liegt ziemlich genau in der Mitte Eurasiens und zieht sich von der Ebene der Wolga im Westen bis zum Altai im Osten. Die südliche Begrenzung bilden der Tianshan-Gebirgszug, der Aralsee und die Kysylkum-Wüste. Nach Norden reicht Kasachstan ohne natürliche Begrenzung in das Westsibirische Tiefland hinein. Der größte Teil des Landes besteht aus Ebenen (Steppe und Wüste), im Nordwesten befindet sich das Mugodschar-Gebirge, im Zentrum die Kasachische Schwelle, während sich im Südosten Berge des Tianshan bis zu 7.010 m erheben.

Bevölkerung

Kasachstan hat etwa 14.711.068 Einwohner (Schätzungen 2006). Die durchschnittliche Bevölkerungsdichte in Kasachstan beträgt 5,42 Einwohner pro Quadratkilometer und ist damit eine der niedrigsten der Welt. Am dichtesten besiedelt sind die Kreise im äußersten Süden, um Almaty, Schymkent und Taras, sowie Steppenregionen im Norden, Gebiete von Astana, Petropawl, der Norden der Gebiete Qostanai und Qaraghandy; das rechte Ufer des Irtysch. Dazu ist noch anzumerken, dass die höchste Bevölkerungsdichte in Kasachstan lediglich 25 Einwohner/km² beträgt, niedriger als in Vorpommern.