Schweiz

Die Schweiz, amtlich Schweizerische Eidgenossenschaft, ist ein Binnenstaat und Alpenland in Mitteleuropa mit 7,7 Millionen Einwohnern auf 41'285 km². Das Land grenzt im Norden an Deutschland, im Osten an Österreich und das Fürstentum Liechtenstein, im Süden an Italien und im Westen an Frankreich. Die Einwohner sind sprachlich und konfessionell heterogen. Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch sind die vier offiziellen Landessprachen; 41 Prozent der Schweizer Bürger sind römisch-katholisch und 40 Prozent evangelisch-reformiert. Die Schweiz wird darum manchmal als «Willensnation» bezeichnet.
 



Geographie

Die Schweiz liegt zwischen Bodensee und Genfersee, Alpenrhein und Jura, Hochrhein und Alpensüdrand. Sie grenzt im Norden an Deutschland (345,7 km Grenzlänge), im Osten an Liechtenstein (41,1 km) und Österreich (165,1 km), im Süden an Italien (734,2 km) und im Westen an Frankreich mit 571,8 km gemeinsamer Grenzlänge. Somit hat die Schweiz eine Grenzlänge von 1857,9 km.
Die Schweiz gliedert sich grob in fünf geographische Räume, die klimatisch große Unterschiede aufweisen: den Jura, das Mittelland, die Voralpen, die Alpen und die Alpensüdseite.
38 % (14'813 km²) der Fläche der Schweiz werden landwirtschaftlich genutzt, 30,4 % (12'522 km²) sind Wald. Überbaut sind 5,8 % (2418 km²) und 25,5 % (10'531 km²) – vorwiegend in den Bergen – gelten als unproduktive Naturfläche.
Die maximale Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 220 km, die größte West-Ost-Ausdehnung 348 km.

Bevölkerung

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts hat sich die Einwohnerzahl mehr als verdoppelt: von 3,3 Millionen (1900) auf 7,7 Millionen (2008). Die Bevölkerungszunahme erreichte ihren Höhepunkt zwischen 1950 und 1970.
Das Wachstum der Bevölkerung mit Schweizer Pass ist seit 1981 langsamer und konstanter als jenes der Gesamtbevölkerung verlaufen. Die Entwicklung der ausländischen Wohnbevölkerung erfolgte etwas rascher, aber über die Jahre unregelmäßiger – mit relativ hohen jährlichen Zuwachsraten zwischen 1988 und 1993 von jeweils ca. 3 %.