Anguilla

Anguilla (spanisch für „Aal“) ist eine der Inseln über dem Winde der Kleinen Antillen in der Karibik, östlich von Puerto Rico gelegen. Zusammen mit mehreren kleinen, unbewohnten Koralleninseln bildet Anguilla ein Überseegebiet des Vereinigten Königreichs.
 



Geographie

Anguilla ist eine flache und niedrig gelegene Insel aus Korallen und Kalkstein. Der höchste Punkt mit 65 m ist Crocus Hill.
Das Klima ist tropisch, gemäßigt durch östliche Winde. Mit Hurrikanen und anderen tropischen Stürmen ist von Juli bis Oktober zu rechnen. Die Versorgung mit Trinkwasser kann mit der stark steigenden Nachfrage nicht immer Schritt halten.
Die Fläche der Insel beträgt knapp 91 km². Die größten Nebeninseln sind Scrub Island im Nordosten mit etwa 3 km² sowie Dog Island mit zirka 2 km² nordwestlich von Anguilla. Hinzu kommen noch über 20 kleine Inselchen und Cays wie zB die Prickly Pear Cays, Anguillita vor der Südwestspitze Anguillas, Little Scrub Island und die 55 km nordwestlich gelegene Insel Sombrero. Zusammen hat das Überseegebiet eine Fläche von etwas über 96 km². Südlich von Anguilla lieg die Insel Saint-Martin.

Bevölkerung

Anguilla hat ca. 13.000 Einwohner. 29 % sind Anglikaner, 23,9 % Methodisten, 7,7 % Pfingstler, 7,6 % Adventisten des siebenten Tages, 7,6 % Angehörige der Church of God, 7,3 % Baptisten, 5,7 % Katholiken, 0,7 % Zeugen Jehovas, 0,7 % Rastafaris, 0,5 % Evangelikale und 0,4 % Hindus. 4 % bekennen sich zu keiner Religion (Census von 2001)
Der größte Teil der Bevölkerung wird von Schwarzen und Mulatten gestellt.