Saba

Saba ist die kleinste bewohnte Insel der Niederländischen Antillen und liegt in der östlichen Karibik südwestlich von Saint-Martin und nordwestlich von Sint Eustatius. Sie gehört geographisch zu den Inseln über dem Winde.
Saba schmückt sich mit dem Beinamen „The Unspoiled Queen“ (auf deutsch etwa „Die unberührte Königin“) und möchte damit auf ihre einmalige Flora und Fauna - sowohl über wie unter Wasser - aufmerksam machen.
 



Geographie

Saba ist eine Insel vulkanischen Ursprungs und besteht zum größten Teil aus dem erloschenen Vulkan Mount Scenery. Der höchste Gipfel seiner vier Kegel ragt 877 m in die Höhe und markiert damit die höchste Erhebung des Königreiches der Niederlande.
Die 13 km² große Insel ist fast rund, misst 4,5 km im Durchmesser und wird von Steilküsten umsäumt, natürliche Strände gibt es nicht.
Neben der Hauptstadt The Bottom (ca. 600 Einwohner) sind die größten Siedlungen Windwardside, Hell's Gate und St. Johns.
Ebenfalls zu Saba gehört die ca. 250 m nördlich gelegene, unbewohnte Insel Green Island, die mit tropischen Pflanzen bewachsen ist.
Saba gehört zwar zum Königreich der Niederlande, ist jedoch nicht Teil der Europäischen Union.

Bevölkerung

Saba hat 1.424 Einwohner (2004), davon sind ca. 58 % römisch-katholisch und 14 % evangelisch, 22 % gehören anderen Religionsgemeinschaften an.
Eigentlich ist die offizielle Landessprache Niederländisch, jedoch herrscht Englisch sowohl als Umgangs- wie auch als Schul- und Amtssprache vor. Ein geringer Teil der Bevölkerung (ca. 1 %) spricht die Kreolsprache Papiamentu.
Besonders stolz sind die Sabanesen auf die äußerst geringe Kriminalitätsrate.