Sint Eustatius

Sint Eustatius (deutsch, veraltet: St. Eustaz) ist eine der fünf Inseln, die zu den Niederländischen Antillen und damit zum Königreich der Niederlande, aber nicht zur EU gehören. Benannt wurde sie nach Eustatius, einem katholischen Heiligen. Währung ist der Antillen-Gulden. Vor allem von Einheimischen wird sie oft als Statia bezeichnet. Hauptstadt von Sint Eustatius ist Oranjestad (nicht zu verwechseln mit Oranjestad auf Aruba)
 



Geographie

Die Insel gehört, wie auch Saba und Sint Maarten, zu den Inseln über dem Winde, genauer zu dem im Englischen Leeward Islands genannten Nordteil. Sie hat eine Landfläche von 21 km² und ist damit nach Saba die kleinste der fünf bewohnten Antillen-Inseln. Auf Sint Eustatius selbst befindet sich im Südosten mit dem ca. 600 m hohen Mount Mazinga ein erloschener Vulkan, dessen Krater eine Touristenattraktion ist. Im Nordosten liegt eine weniger hohe Hügelgruppe um den Boven Mountain.
Der Großteil der Bevölkerung der Insel lebt in dem Tal zwischen den beiden Erhebungen (siehe Karte bei "Weblinks"). Es gibt einen internationalen Flughafen, den F.D. Roosevelt Airport (IATA-Flughafencode: EUX). Die Hauptstadt Oranjestad zählte 2004 etwa 1.100 Einwohner.

Bevölkerung

Im 18. Jahrhundert, als die Insel ihren wirtschaftlichen Höhepunkt erreichte, lebten auf der Insel ungefähr 20.000 Einwohner. Bei einer im Jahr 2001 durchgeführten Volkszählung bewohnten 2.292 Personen Sint Eustatius, das entspricht einer Bevölkerungsdichte von 109 Einwohner/km². Ende 2007 zählte die Insel ungefähr 3.300 Einwohner.