Trinidad und Tobago

Trinidad und Tobago (dt. ˈtrɪnidatˀʊnttoˈbaːgo], engl. [ˈtɹɪnɪdædəntəˈbeɪgoʊ]) sind Inseln der kleinen Antillen und bilden zusammen den gleichnamigen Inselstaat. Sie liegen zwischen der Karibik und dem Atlantik, nordöstlich von Venezuela.
 



Geographie

Die 4.828 km² große, auf dem südamerikanischen Festlandssockel liegende Hauptinsel Trinidad wird von drei Gebirgsketten durchzogen. Auch Tobago (300 km²) ist durch ein Gebirge gezeichnet – ist jedoch stark bewaldet. Die höchste Erhebung der beiden Inseln ist der El Cerro del Aripo (941 m) auf Trinidad. Die größten Städte sind Chaguanas 72.159 Einwohner, San Juan 56.588 Einwohner, San Fernando 56.380 Einwohner, Port-of-Spain 49.657 Einwohner und Arima 34.997 Einwohner.
Das Klima ist tropisch. Die Regenzeit dauert von Juni bis Dezember, wobei Jahresniederschläge um 2000 mm erreicht werden. Die Durchschnittstemperatur beträgt tagsüber etwa 30°C – nachts fällt sie auf ca. 20°C. Im Gegensatz zu den meisten Inseln der Karibik liegen Trinidad und Tobago südlich der Hurrikan-Zone.

Bevölkerung

Die Bevölkerung ist stark gemischt. Etwa 43 %, also rund 560.000 Einwohner, sind afrikanischer Abstammung, 40 %, etwa 520.000 Einwohner, kommen aus dem asiatischen Raum, vor allem aber Indien. Die anderen 17% setzen sich aus Menschen gemischter sowie chinesischer, westeuropäischer oder mittelöstlicher Herkunft zusammen.
Rund 60 % der Einwohner sind Christen (ungefähr zu gleichen Teilen katholisch und protestantisch), etwa 25 % sind Hindus, 6 % sind Muslime. Daneben gibt es Anhänger von Voodoo.
Die Einwohner sind, abhängig davon, welcher Insel sie sich zugehörig fühlen, als Trinidader („Trinidadians“) und Tobagoer („Tobagonians“) bekannt.
Obwohl Englisch, das von praktisch allen Trinidadern (über 95 %) gesprochen wird, am meisten verbreitet ist, ist Spanisch aufgrund seiner Nähe zu Venezuela ebenfalls (meist als Zweitsprache) verbreitet.