Saint-Pierre und Miquelon

Saint-Pierre und Miquelon ist eine kleine Inselgruppe östlich der kanadischen Küste, etwa 25 Kilometer vor Neufundland. Es leben dort gut 6.000 Menschen, hauptsächlich von Fischerei und Tourismus; die Hauptstadt heißt Saint-Pierre.
Die Inseln stellen das letzte Überbleibsel der französischen Kolonie Neufrankreich dar und sind heute als französisches Überseegebiet an Frankreich gebunden.
 



Geographie

Die Inselgruppe besteht aus den Inseln Saint-Pierre (26 km²), Miquelon-Langlade (205 km²) sowie weiteren kleineren Inseln und hat eine Gesamtfläche von 242 km². Früher waren die Inseln Miquelon und Langlade getrennt, heute sind sie mit einem schmalen Isthmus verbunden. Auf den Inseln leben etwa 6.316 Einwohner (Saint-Pierre: 5.618 Einwohner, Miquelon zusammen mit Langlade: 698 Einwohner).
Das Klima ist rau und windig.

Bevölkerung

Auf Saint-Pierre und Miquelon wird Französisch gesprochen. Bis ins 20. Jahrhundert sprach aber auch ein Teil der Bevölkerung Baskisch.