Französisch-Polynesien

Französisch-Polynesien (frz.: Polynésie française), ursprünglich Französisch-Ozeanien, ist ein französisches Überseeland (POM = Pays d'outre-mer) in Polynesien.
Es besteht aus einer Ansammlung kleinerer Inseln, Atolle und Archipele im südlichen Pazifik etwa bei 15° 00' Süd und 140° 00' West.
Das bekannteste der Atolle ist Mururoa und die bevölkerungsreichste Insel ist Tahiti.
Die Bezeichnung „Polynesien“ (griechisch: viele Inseln) wurde im Jahr 1756 erstmals von dem französischen Gelehrten Charles de Brosses verwandt, welcher damit alle Inseln des pazifischen Ozeans bezeichnete. Der französische Konteradmiral Jules Dumont d'Urville schlug 1831 bei einem Vortrag vor der geografischen Gesellschaft von Paris eine Einschränkung des Begriffes vor und führte die Bezeichnungen Mikronesien (griechisch: kleine Inseln) und Melanesien (griechisch: schwarze Inseln) ein.
 



Geographie

Französisch-Polynesien besteht aus insgesamt 130 Inseln und Atollen.

Gesellschaftsinseln 13 Inseln 1.647 km² 163.000 Einwohner
Tuamotu-Archipel 76 Atolle 850 km² ca. 15.000 Einwohner
Marquesasinseln 10 Inseln 1.274 km² 8.632 Einwohner
Austral-Inseln 7 Inseln 148 km² 6.669 Einwohner
Gambierinseln 26 Inseln 31 km² 986 Einwohner

Die Inseln verteilen sich auf eine Wasserfläche von etwa 4.000.000 km2, bei einer Landfläche von nur etwas mehr als 4.000 km2.

Bevölkerung

keine Angaben.