Salomonen

Die Salomonen (engl. Solomon Islands) sind ein Inselstaat im Südwesten des Pazifiks, östlich von Neuguinea. Er wird zum größten Teil aus den Gebieten der südlichen Salomon-Inseln (die früher ebenfalls bisweilen „Salomonen“ genannt wurden) sowie den Rennell-Inseln, den Ontong-Java-Inseln und den weiter östlich liegenden Santa-Cruz-Inseln gebildet. Die nördlichen Inseln der Salomon-Inseln gehören zum Staat Papua-Neuguinea.
Die Salomonen sind Mitglied des Commonwealth of Nations. Zu den umliegenden Inseln zählen Nauru, Kiribati, Tuvalu, Fidschi und Vanuatu.
 



Geographie

Die Salomon-Inseln umfassen eine Inselgruppe vulkanischen Ursprungs, deren größte Inseln Guadalcanal (höchste Erhebung Mount Popomanaseu mit 2.335 Meter), Santa Isabel, Makira, Malaita, New Georgia und Choiseul sind, sowie schätzungsweise 992 kleinere Inseln und Atolle. Die Vegetation der Inseln ist geprägt von bewaldeten Hügellandschaften. Das tropische Klima ist vom Ozean gemildert.

Bevölkerung

Die indigene Bevölkerung spricht zu 94,5 % melanesische Sprachen, 3 % polynesische Sprachen und 1,2 % mikronesische Sprachen. Als Verkehrssprache ist die mit Tok Pisin und Bislama verwandte Kreolsprache Pijin verbreitet. Neben der indigenen Bevölkerung gibt es chinesische, indische, australische und europäische Zuwanderer.