Guyana

Guyana ist ein Staat in Südamerika. Er grenzt an Brasilien, Venezuela und Suriname sowie an den Atlantik.
 



Geographie

Guyana liegt zwischen 2° und 8° nördlicher Breite und zwischen 57° und 61° westlicher Länge. Der tiefste Punkt befindet sich an der Atlantik-Küste, höchster Punkt ist der Berg Roraima-Tepui mit 2.810 m. An der Grenze zu Venezuela und Brasilien erhebt sich das Guayana-Gebirge, nach dem der Staat benannt wurde. Der Hauptfluss ist der Essequibo, der im Süden des Landes entspringt und im Norden in den Atlantik mündet. Der Nationalpark Potaro besticht durch seine Wasserfälle, u. a. die 225 m hohen Kaieteur-Fälle.
Große Teile des Binnenlandes sind dünn besiedelter tropischer Regenwald.

Bevölkerung

Nach der Volkszählung des Census 2002 setzt sich die Bevölkerung entsprechend ihrer ethnischen Herkunft wie folgt zusammen:

  • 43,4 % Inder aus dem ehemaligen Britisch-Indien

  • 30,2 % Kreolen, auch Afro-Guyane

  • 16,7 % Mischlinge

  • 9,2 % Indigene Völker

  • 0,2 % Chinesen

  • 0,2 % Portugiesen

  • 0,1 % übrige Weiße

Die Besiedlung beschränkt sich weitgehend auf den Küstenraum. Im Hochland sind einzelne Indianerstämme angesiedelt.