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SÜDAMERIKA

Südamerika ist der südliche Teil des amerikanischen Doppelkontinentes und mit einer Fläche von 17.843.000 km² und einer Bevölkerung von über 388 Millionen Menschen der viertgrößte Kontinent der Erde.
Der Kontinent ist östlich vom Atlantischen Ozean und westlich vom Pazifischen Ozean umgeben. Die Insel Feuerland an der Südspitze des Kontinents wird durch die Drakestraße vom Nachbarkontinent Antarktis getrennt. Etwas südlich Feuerlands liegt Kap Hoorn, wo sich Atlantik und Pazifik treffen. Nach Norden hin besteht eine Verbindung über die Landenge von Panama nach Nordamerika. Beide Kontinente wurden nach Amerigo Vespucci benannt. Er erkannte als erster, dass das Land, das Christoph Kolumbus vermeintlich als Indien entdeckt hatte, ein eigener Kontinent ist.

Landkarte von Südamerika


Geographie

An der Westküste liegt mit den Anden die längste überseeische Gebirgskette der Erde. Das Hochgebirge zieht sich entlang des Pazifiks über 7.500 km von Venezuela bis zur Südspitze Patagoniens entlang. Der höchste Berg der Anden, zugleich höchster Berg Südamerikas und höchster Berg außerhalb Asiens, ist mit 6.962 m Höhe der Aconcagua. Er liegt an der Grenze zwischen Argentinien und Chile. Der tiefste Punkt Südamerikas befindet sich auf der Valdés-Halbinsel 40 Meter unter dem Meeresspiegel.
Die größte Stromebene bildet das Amazonasbecken (Amazonien), eine äquatoriale Regenwald-Tiefebene, die vom Amazonas mit seinen etwa 10.000 Zuflüssen entwässert wird. Der aus den Anden quer über den gesamten Kontinent nach Osten fließende Amazonas ist mit etwa 6.448 km der längste Fluss Südamerikas und der wasserreichste Fluss der Erde. Nördlich liegt die Orinoco-Ebene, die zum Amazonasbecken nach Süden hin durch die Bergländer Guayanas und nach Norden durch das venezolanische Küstenbergland begrenzt wird. Eine weitere Stromebene liegt im Süden des Kontinents, wo das Flusssystems aus Río Paraguay und Río Paraná aus dem Pantanal im Norden kommend im Süden in eine subtropische Schwemmlandschaft übergeht.
Die Bergländer sind das Bergland von Guayana, das Brasilianischen Bergland und das Ostpatagonischen Bergland. Das Bergland von Guayana unterteilt sich in das Regenwaldbergland Südvenezuelas, das Zentrale Hochland von Guayana und das Östliche Bergland von Guayana, erstreckt sich zwischen der Stromebene des Orinoco und des Amazonas mit einer maximalen Erhebung von bis zu 2.800 m. Das Zentralbrasilianische Bergland dominiert Zentralsüdamerika und zieht sich bis an die Küste Brasiliens bzw. die Pampa Argentiniens im Süden. Das Ostpatagonische Bergland erhebt sich im Osten der Anden an der Südspitze Südamerikas.


Bevölkerung

Die Bevölkerung Südamerikas ist durch Vermischung der Völker gekennzeichnet, die als indigene Bewohner dort heimisch waren und den Volksgruppen, die sich später hier angesiedelt haben. Letztere waren meist europäische Zuwanderer oder aus Afrika hierher verschleppte Sklaven. Somit überwiegt der Anteil der Mestizo, der Mulatten und Zambos. In Brasilien bilden die Afro-Lateinamerikaner als Nachfahren der aus Afrika verschleppten Sklaven einen größeren Bevölkerungsanteil. Reste der Urbevölkerung leben fast nur noch im Andenhochland und im Amazonasgebiet. Nur in einigen Ländern stellen die indigenen Völker einen wesentlichen Anteil der Bevölkerung, so in Ecuador und Bolivien.